rändern – Wie Zentral ist der Rand?

Wir wollen mit Teilnehmern aus allen Künsten und Wissenschaften Randerscheinungen sammeln, diese durchmustern und erkunden, um die Rändern dann vor allem zu bearbeiten. In Tandems aus verschiedenen Fachgebieten. Spielerisch, mit kleinen Regelveränderungen. Wir schaffen tiefe Oberflächen – mit Zeichnungen, Bauten, Musik, Comics, Häkeleien, Texten u.a.m.

Kommentar

Den Rand der Welt durchstoßen; am Rand, auf den Gängen der Koalitionsgespräche den Durchbruch formulieren; den Rand von Büchern umkritzeln und umschreiben; über den Rand eines gewebten Teppichs hinaus via Medien- und Materialwechsel zeichnerisch weiterarbeiten; das Sockelgeschoss eines Palazzo mit Cafés, Bars und Zeitungsläden so ausfransen, dass die monumentale Ordnung ins Alltäglich-Kleinteilige aufgelöst wird; etwas in die Haut als Rand des Körpers einschreiben; prüfen, was eigentlich von Rand zu Rand im Zwischenraum passiert? Wo fängt etwas an und wo hört es auf? Gehört der Tellerrand nicht vornehmlich zum Teller? Wie subversiv ist häkeln? Wie das Unsichtbare umrändern? Fragen und Phänomene dieser Art wollen wir sammeln, befragen und erkunden. Und dann vor allem: Rändern bearbeiten. In Tandems aus verschiedenen Fachgebieten. Spielerisch, mit kleinen Regelveränderungen. Wir schaffen tiefe Oberflächen – mit verschiedenen Techniken und Materialien. Mit Zeichnungen, Bauten, Musik, Comics, Häkeleien, Texten u.a.m.

 

 

Projektleiter:

Prof. Dr. Thomas Düllo, Fak 2 / GWK / Verbale Kommunikation

Juliane Laitzsch, Künstlerin und Stipendiatin der Graduiertenschule

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