Innere Welten

Ein Projekt des Filmemachers Trevor Peters in Zusammenarbeit mit Prof. Achim Heine und Peter Zizka (Studiengang Produktdesign)

1. Mit dem Film verfügen wir über ein künstlerisches Medium, das hervorragend geeignet ist, die innere Welt eines Menschen und seinen emotionalen Zustand zu deuten und nachvollziehbar zu machen – anders als Georg Büchners Danton, der sagte, »Wir müssen uns die Schädeldecken aufbrechen und die Gedanken einander aus den Hirnfasern zerren …um uns zu kennen«.

2. Mit dem Polaroid-Film steht ein künstlerisches Medium zur Verfügung, das weitaus mehr kann, als Abbilden (und dies auch noch sofort). Durch das Eingreifen in den chemischen Ablauf, das Ablösen der Film-Emulsion oder durch eine spätere Überzeichnung ist der Weg für eine individuelle künstlerische These frei. Es entsteht ein Porträt, das die innere Welt des Porträtierten nach außen zeigt.

3. Zwei Porträts des selben Menschen werden von jeweils zwei Studierenden gemacht: eines mit Film (Video, iPhone, Rechner…), das andere mit Polaroid. Sie haben einen gemeinsamen Ausgangspunkt: Sie einigen sich darüber, welche innere Welt – oder Welten – sie von einem bestimmten Menschen zum Ausdruck bringen wollen (es kann sich auch um gegenseitige Selbstporträts handeln).

Der Film wird um eine Gestaltungsmöglichkeit gekürzt: Der/die Porträtierte tritt nicht im Film auf. Es bleiben aber Stimme, Musik, Umrisse, Körperdetails, Lebensraum etc., um auf eine innere Welt zu deuten. Das (eventuell überarbeitete) Sofortbild zeigt den/die Porträtierten direkt.

4. Deuten und zeigen müssen im Rahmen der Kollision zusammengebracht werden und zwar vor den Besuchern der Präsentation: Welcher Film gehört zu welchem Bild und umgekehrt?

Wir lauschen den Gesprächen,  zählen die »Treffer« und diskutieren die Ergebnisse miteinander.

 

Film der Abschlusspräsentation 

 

Bildergalerie – Vorstellung auf der Projektbörse 

 

Projektleiter

Trevor Peters

Prof. Achim Heine

Peter Zizka (Studiengang Produktdesign)

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