„Der Tanz des Widerstands“ Adolf Reichwein (1898-2014), eine Biographie in Bewegung

„…in der Entscheidung gibt es keine Umwege“ – symbolträchtiger Satz des deutschen Widerstandskämpfers Adolf Reichwein, hingerichtet am 20. Oktober 1944.

Kunst als Brücke zwischen Geschichte und Gegenwart: Im Rahmen des Workshops stellen Sie sich der Herausforderung, auf der Grundlage der Biographie Reichweins ein eigenes Kunstwerk zu entwickeln (Zeichnung, Collage, Skulptur, Performance etc.).

Ausgangspunkt des künstlerischen Schaffensprozesses sind Lebenszeugnisse Reichweins – Briefe, Erzählungen, Tagebucheinträge, Fotografien. Auf Grundlage dieser historischen Quellen geht es um die Erforschung visueller Metaphern, die eine Geisteshaltung, einen weltbürgerlichen Akt oder jedwede Positionierung des Individuums in der heutigen Gesellschaft repräsentieren könnten. Wo begegnen wir etwa dem Thema „Widerstand“ in der Welt des Balletts und der Artistik? Welche Bedeutungen verknüpfen wir mit Sprachbildern wie Gleichgewicht, Garderobe, Spagat – im körperlichen oder geistigen Sinne? Lassen sich in anderen künstlerischen Disziplinen und Kommunikationsformen unserer Zeit (Mode, Design, Architektur, Musik, Schauspiel, neue Medien, …) Anknüpfungspunkte finden zu zentralen Themen Reichweins, etwa zu den Spannungsfeldern Stabilität – Labilität, Heimat – Bewegung; Natur – Technik/Fortschritt, (Schönheits-)Ideal – Realität, Musik – Stille?

 

Projektleiter:

Roman Kroke (Kunst / Performance)

Henning Wehmeyer (Musik)

 

Bilder der Projektpräsentation & Impressionen aus der Projektwoche

 

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